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Satzung des Kneipp-Verein Gifhorn e.V.

im Kneipp-Bund e.V. Bad Wörishofen

 

(Neufassung vom 25.02.2012)

                                              

 

Alle Funktionsbezeichnungen gelten selbstverständlich in männlicher bzw. weiblicher Fom und sind je nach Fall entsprechend anzuwenden.                        

                                                                             § 1

                                                              Name, Sitz, Rechtsform

Der Verein führt den Namen „Kneipp-Verein Gifhorn e. V.“ und hat seinen Sitz in Gifhorn.

Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Hildesheim eingetragen.

 

                                                                             § 2

                                             Mitgliedschaften, Verbandszugehörigkeiten

Der Kneipp-Verein Gifhorn e. V. gehört dem Kneipp-Bund e. V., Bundesverband für

Gesundheitsförderung, an und erkennt dessen Satzung an. 

Er ist auch Mitglied des Kneipp-Bund Landesverbandes Niedersachsen – Bremen e.V.

Er ist jedoch wirtschaftlich und rechtlich selbstständig.

                                                                          

                                                                              § 3

                                                                     Geschäftsjahr                                                                      

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

                                                                        

                                                                              § 4

                                                  Gemeinnützigkeit, Zweck, Aufgaben

(1)     Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne

         des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

(2)     Zweck des Vereins ist die Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege.

         Darüber hinaus will der Verein die Lehre Sebastian Kneipps vom gesunden Leben und

         naturgemäßen Heilen - sinngemäß erweitert und vertieft, wissenschaftlich untermauert

         und zeitgemäß dargestellt – allen Menschen nahe bringen.

(3)    Er bezweckt insbesondere,

a)     die Förderung der Gesundheitsbildung der Bevölkerung,

b)     die Förderung und Verbreitung der Gesundheitsvorsorge und des Gesundheitssports

          in der Bevölkerung 

c)     die Förderung der Gesundheitserziehung der Kinder und Jugendlichen,

d)      die Förderung des Umweltschutzes und Umweltbewusstseins in der Bevölkerung,

e)     die Pflege des Andenkens an Sebastian Kneipp.

 

(4)    Der Vereinszweck wird verwirklicht durch

 a)     Durchführung von Vorträgen, Seminaren, Kursen und Veranstaltungen im Bereich

          Gesundheitsvorsorge, Krankheitsbehandlung und Gesundheitssport,

b)     Ausbildung und Einsatz von sachgemäß vorgebildeten Übungsleitern,

c)     Mitwirkung an örtlichen Gesundheitsveranstaltungen,

d)     Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen der Gesundheitsbildung und Gesund-

         heitsförderung. 

(5)    Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(6)    Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

(7)    Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke des Vereins verwendet

         werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

         Bei Bedarf können jedoch Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglich-

         keiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages, eines Honorarvertrages oder 

         gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EStG ausgeübt werden. 

         Die Entscheidung trifft der Vorstand. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Ver- 

         tragsbedingungen. Über die Höhe einer Aufwandsentschädigung entscheiden die Bei-

         sitzer auf Vorschlag des Vorstands.

(8)    Es darf keine keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder

        durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

                                                                                                                                                                                                                                        

                                                                              § 5

                                                                    Mitgliedschaft

(1)    Der Verein besteht aus

         a)     ordentlichen Mitgliedern und

         b)     fördernden Mitgliedern.

         c)     Außerdem können einzelne Mitglieder oder Vorsitzende zu Ehrenmitgliedern oder

                 Ehrenvorsitzenden ernannt werden.

(2)    Ordentliche Mitglieder sind Mitglieder, die den regulären Mitgliedsbeitrag leisten.

(3)    Fördernde Mitglieder sind Mitglieder, die einen erhöhten Mitgliedsbeitrag (Förderbeitrag)

         leisten und dadurch den Verein unterstützen.

(4)    Mitglieder, die sich um den Kneippverein Gifhorn e. V. besonders verdient gemacht haben,

         können zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

         Vorsitzende, die sich um den Kneippverein besonders verdient gemacht haben, können zu

         Ehrenvorsitzenden ernannt werden.

         Über die Ernennung zum Ehrenmitglied / Ehrenvorsitzenden beschließt die Mitgliederver-

         sammlung mit einer Mehrheit von Dreiviertel der abgegebenen Stimmen. 

                          

                                                                              § 6

                                                Aufnahme, Erwerb der Mitgliedschaft

(1)    Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden, die die Mitglied-  

         schaft durch schriftliche Beitrittserklärung beim Vorstand beantragt.

(2)    Für Minderjährige ist die Zustimmungserklärung der gesetzlichen Vertreter erforderlich.

(3)    Über den schriftlichen Antrag entscheidet der Vorstand.      

         Der Antragsteller ist in geeigneter Form über die Entscheidung des Vorstandes zu infor-

         mieren.

  

                                                                              § 7                                                          

                                                               Rechte der Mitglieder

(1)    Alle Mitglieder haben das Recht, im Rahmen der Satzung und der Ordnungen am Vereins-

         leben teilzunehmen, die Einrichtungen des Vereins nach Maßgabe der hierfür getroffenen 

         Bestimmungen zu benutzen und an den Veranstaltungen des Vereins zu dem festgelegten

         Kostenbeitrag teilzunehmen. 

(2)    Alle Mitglieder sind berechtigt, an den Beratungen und Beschlussfassungen der Mitglie-

         derversammlung teilzunehmen. Ab Vollendung der Volljährigkeit sind sie stimmberech-

         tigt und wählbar.

         Ein Mitglied ist nicht stimmberechtigt und wählbar, wenn die Beschlussfassung die Vor-

         nahme eines Rechtsgeschäfts mit ihm oder die Einleitung oder Erledigung eines Rechts-    

         streits zwischen ihm und dem Verein betrifft (§34 BGB).

 

                                                                              § 8

                                                            Pflichten der Mitglieder 

(1)    Alle Mitglieder sind verpflichtet, gemäß der Satzung und nicht gegen die Interessen des

         Vereins zu handeln.

(2)    Alle Mitglieder haben im Rahmen ihrer Betätigung im Verein die erlassenen Ordnungs-

         vorschriften zu beachten.

(3)    Ordentliche und fördernde Mitglieder sind verpflichtet, einen jährlichen Mitgliedsbeitrag

         zu leisten. Über die Höhe und Fälligkeit dieser Geldbeiträge beschließt die Mitgliederver-

         sammlung, soweit diese Satzung nichts anderes bestimmt.

                                                  

                                                                               § 9

                                                           Beendigung der Mitgliedschaft 

(1)    Die Mitgliedschaft erlischt durch:

a)     Austritt,

b)     Ausschluss,

c)     Tod,

d)    Auflösung des Vereins, jedoch nicht vor Durchführung der Liquidation gem. § 47 BGB,

e)   Verlust der Rechtsfähigkeit bei juristischen Personen.

(2)   Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Der Austritt

        kann nur zum Ende eines Geschäftsjahres unter Einhaltung einer dreimonatigen Kündi-

        gungsfrist erklärt werden.

(3)   Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es gegen den Vereins-

        zweck verstößt, in sonstiger Weise sich grober und wiederholter Verstöße gegen die

        Vereinssatzung schuldig gemacht hat oder innerhalb eines Jahres seiner Beitragspflicht

        trotz zweimaliger, schriftlicher Mahnung nicht nachgekommen ist. 

(4)   Über den Ausschluss eines Mitglieds beschließt der Vorstand mit Zweidrittel-Mehrheit

       der abgegebenen Stimmen.

(5)   Der Beschluss über den Ausschluss ist dem betroffenen Mitglied mittels eines einge-

        schriebenen Briefes zuzusenden. Darin ist auf das Einspruchsrecht hinzuweisen. Die Ein-

        spruchsfrist beträgt einen Monat ab Zugang des Beschlusses. Der Einspruch hat keine

        aufschiebende Wirkung. Über den Einspruch entscheidet die Mitgliederversammlung mit

        einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

(6)   Ausgeschlossene Mitglieder haben ihren Mitgliedsausweis dem Vorstand auszuhändigen.

(7)   Ausgeschiedene Mitglieder haben keinen Anspruch auf einen Anteil am Vereinsvermögen.

                                                         

                                                                             § 10

                                                     Beitragsleistungen und -pflichten 

(1)   Die Mitglieder haben einen Mitgliedsbeitrag in Geld zu leisten.     

       Außerdem sind die Mitglieder zum Bezug der Bundeszeitschrift des Kneipp-Bund e.V.

       berechtigt.

(2)   Die Beitragshöhe kann nach Mitgliedergruppen unterschiedlich festgesetzt werden. Die

      Gründe für diese Unterschiede müssen sachlich gerechtfertigt sein.

(3)   Ehrenvorsitzende / Ehrenmitglieder können von der Beitragspflicht entbunden werden. 

(4)   Näheres wird in einer Beitragsordnung geregelt. Diese wird von der Mitgliederversamm-

        lung erlassen. Die Beitragsordnung regelt die Einzelheiten zum Beitragswesen des Vereins.

                                                                                                                                                      

                                                                              § 11

                                                                           Organe

Die Organe des Kneipp-Vereins sind:

        a)   die Mitgliederversammlung

        b)   der Vorstand

        c)   die Beisitzer

 

                                                                              § 12

                                                             Mitgliederversammlung

(1)   Die ordentliche Mitgliederversammlung des Vereins ist mindestens einmal im Kalender-    

       jahr einzuberufen. Jede Mitgliederversammlung wird vom Versammlungsleiter geleitet.

(2)   Die Einberufung zu allen Mitgliederversammlungen erfolgt mindestens vier Wochen vor

       dem Versammlungstermin durch den 1. Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung durch

       den 2. Vorsitzenden.

       Mit der Einberufung ist gleichzeitig die vorläufige Tagesordnung bekannt zu geben.

       Die Einberufung erfolgt durch schriftliche Einladung.

(3)   Anträge zur Ergänzung oder Änderung der Tagesordnung um weitere Beschlussfassungs-

       punkte können von allen stimmberechtigten Mitgliedern gestellt werden. Die Anträge sind

       zu begründen und müssen dem 1. Vorsitzenden spätestens drei Wochen vor dem Ver-

       sammlungstermin schriftlich unter Angabe des Namens zugehen.

(4)   Über die Aufnahme von rechtzeitig gestellten Anträgen zur Tagesordnung entscheidet die

       Mitgliederversammlung zu Beginn der Versammlung. Verspätet eingegangene Anträge

       können nicht berücksichtigt werden.

(5)   Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann vom Vorstand jederzeit einberufen

       werden.

       Sie muss einberufen werden, wenn dies von einem Drittel der stimmberechtigten Mitglie-

       der schriftlich und unter Angaben der Gründe und des Zwecks beim Vorstand beantragt

       wird.

(6)   Der Vorstand muss spätestens zwei Wochen nach Zugang des Antrags mit einer Frist von

       vier Wochen eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Aus der Einladung

       müssen alle Gründe, die seitens der Mitglieder für die Durchführung einer außerordentli-

       chen Mitgliederversammlung genannt worden sind, in ihrem wesentlichen Inhalt wieder-

       gegeben werden.

(7)   Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:

a)     Entgegennahme des Jahresberichts und der Jahresrechnung des Vorstandes

b)    Entlastung des Vorstandes

c)     Genehmigung des Haushaltsplanentwurfs

d)    Wahl und Abwahl des Vorstandes  

e)     Wahl der Kassenprüfer

f)     Beschlussfassung über eingegangene Anträge

g)    Beschlussfassung über Änderung der Satzung und Auflösung des Vereins 

h)     Endgültige Entscheidung über Ausschluss von Mitgliedern bei deren Widerspruch

i)      Ernennung von Ehrenmitgliedern und Ehrenvorsitzenden

j)      Sonstige, über die laufenden Geschäfte des Vorstandes hinausgehende Angelegen-

        heiten.

(8)   Zur Überprüfung der Kassen- und Buchführung werden von der Mitgliederversammlung

       zwei sachkundige Personen (Kassenprüfer) für die Amtsdauer des Vorstandes gewählt.

       Die Prüfung sollte jährlich einmal stattfinden. Über das Ergebnis ist der Mitgliederver-

       sammlung zu berichten.

(9)   Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder

       beschlussfähig, sofern diese Satzung nichts anderes regelt. 

10) In der Mitgliederversammlung sind nur die volljährigen Mitglieder stimmberechtigt.

       Nicht volljährige Mitglieder sind nur teilnahmeberechtigt.

11) Jedes stimmberechtigte Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar.

12) Die Mitgliederversammlung entscheidet bei Beschlüssen und Wahlen mit einfacher Mehr-

       heit der abgegebenen gültigen Stimmen, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt.

       Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen gelten als nicht abgegebene Stimmen.

       Kann über einen Antrag keine Mehrheit erzielt werden, so gilt er als abgelehnt.

13) Über Migliederversammlungen ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Versammlungs-

        leiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist. Die Niederschrift über die Mitglieder-

        versammlung ist spätestens vier Wochen nach der Versammlung dem Kneipp-Bund e.V.,

        Bundesverband für Gesundheitsförderung und dem Landesverband einzureichen.

              

                                                                              § 13

                                                                          Vorstand

(1)   Der Vorstand besteht aus folgenden Personen:        

a)     der 1. Vorsitzende,

b)    der 2. Vorsitzende

c)     der Schatzmeister

d)    der Schriftführer

e)     bis zu 6 Beisitzer

f)     weitere Vorstandsmitglieder können bei Bedarf / auf Wunsch der Mitglieder eben-

        falls für die Dauer von vier Jahren gewählt werden:

              Stellvertreter des 2. Vorsitzenden,

              Stellvertreter des Schatzmeisters und

              Stellvertreter des Schriftführers.

(2)   Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins.

(3)   Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem 1. Vorsitzenden und dem 2. Vorsit-

        zenden. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich und sind jeweils einzel-

        vertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis wird bestimmt, dass der 2. Vorsitzende nur im Verhinderungsfall des

       1. Vorsitzenden zur Vertretung berechtigt ist.

(4)   Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von vier Jahren gewählt.

        Jedes Mitglied des Vorstands muss stimmberechtigtes Mitglied des Kneipp-Vereins sein.

        Die jeweils amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit bis zur

        Wahl des neuen Vorstandes im Amt. Der 1. Vorsitzende oder der 2. Vorsitzende kann

        auch gleichzeitig ein zweites Vorstandsamt (Personalunion) ausüben, sofern dieses Amt

        nicht anderweitig besetzt werden kann.

(5)   Scheidet ein Mitglied des Vorstandes –mit Ausnahme des gesetzlichen Vertreters- vor

       Ablauf der Amtsperiode aus, so kann der Vorstand die frei gewordene Stelle bis zur

       nächsten turnusmäßigen Wahl-Mitgliederversammlung kommissarisch neu besetzen.

       Scheidet der 1. Vorsitzende vorzeitig aus, wird der Verein bis zum Ablauf der Wahl-

       periode durch den 2. Vorsitzenden gerichtlich und außergerichtlich vertreten.  

(6)   Der Vorstand kann sich durch Fachleute beraten lassen und zu diesem Zweck Ausschüsse

       oder einen Beirat einsetzen, deren Aufgaben er selbstständig oder auf Vorschlag der Mit-

       gliederversammlung festlegt.

(7)   Der Vorstand tritt zusammen, wenn ein Drittel der Vorstandsmitglieder dies beantragen,

        mindestens jedoch zweimal im Jahr. Die Vorstandssitzungen werden duch den 1. Vorsit-

        zenden, im Falle seiner Verhinderung durch den 2. Vorsitzenden schriftlich mit einer Ein-

        ladungsfrist von zwei Wochen einberufen.

(8)   Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben. In der Geschäftsordnung kann er

       die Einberufungsfrist anders regeln.

(9)   Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Drittel der Mitglieder des Vor-

        standes, darunter der 1. oder 2. Vorsitzende, anwesend sind, sofern diese Satzung nichts

        anderes regelt.

        Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen

        Stimmen der anwesenden Mitglieder, sofern diese Satzung nichts anderes bestimmt.

        Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen gelten als nicht abgegebene Stimmen.

        Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des 1. Vorsitzenden den Ausschlag.

(10) Über Vorstandssitzungen ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Sitzungsleiter und  

         vom Protokollführer zu unterzeichnen ist.

                 

                                                                              § 14

                                                                    Vereinsordnung

(1)   Der Verein kann sich Vereinsordnungen zur Regelung der internen Vereinsabläufe geben.

(2)   Zum Erlass und zur Änderung dieser Vereinsordnungen ist ausschließlich der Vorstand

       ermächtigt, sofern diese Satzung nichts anderes regelt.

(3)   Folgende Vereinsordnungen können erlassen werden:       

a)     Geschäftsordnung,

b)    Ehrenordnung

c)     Finanzordnung,

d)    Reisekostenordnung sowie

e)     Jugendordnung

 

        Eine Beitragsordnung gemäß § 10 Ziffer 3 dieser Satzung ist zwingend zu erlassen.

 

                                                                             § 15

                                     Satzungsänderung und Änderung des Vereinszwecks

(1)   Zu einem Beschluss, der eine Änderung dieser Satzung enthält, ist eine Mehrheit von

       Dreiviertel der in der Mitgliederversammlung erschienenen Mitglieder erforderlich.

       Dies gilt auch für eine Änderung des Vereinszwecks.

(2)   Über Änderungen der Satzung und des Vereinszwecks kann in der Mitgliederversamm-

        lung nur abgestimmt werden, wenn auf diesen Tagesordnungspunkt bereits in der Ein-

        ladung zur Mitgliederversammlung hingewiesen wurde und der Einladung sowohl der

        bisherige als auch der neue Satzungstext beigefügt worden waren.

 

                                                                             § 16

                              Auflösung oder Aufhebung des Vereins, Vermögensbindung

(1)   Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zweck einberufenen Mit-

        gliederversammlung beschlossen werden. Die Einladungsfrist zu dieser Mitgliederver-

        sammlung beträgt sechs Wochen.

(2)   Der Verein kann von der Mitgliederversammlung nur mit Dreiviertelmehrheit der in der

       Versammlung anwesenden Mitglieder aufgelöst werden. Die Mitgliederversammlung ist

        nur dann beschlussfähig, wenn in dieser Mitgliederversammlung Dreiviertel aller stimm-

        berechtigten Mitglieder des Vereins anwesend sind.

(3)   Ist die einberufene Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig, so ist eine neue Mitglie-

       derversammlung innerhalb der nächsten acht Wochen mit derselben Tagesordnung einzu-

       berufen, die dann ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden stimmberechtigten Mit-

       glieder beschließt. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.

(4)   Der Kneipp-Bund e. V. und der zuständige Landesverband sind vor einer etwaigen

        Beschlussfassung über die Auflösung zu hören.

(5)   Die Mitgliederversammlung benennt im Falle der Auflösung des Vereins zur Abwicklung

        der Geschäfte zwei Liquidatoren.

(6)   Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke

        fällt das vorhandene Vermögen des Vereins dem Kneipp-Bund e. V., Bundesverband für

        Gesundheitsförderung, zu, der es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige

        Zwecke zu verwenden hat. Sollte der Kneipp-Bund e. V. selbst aufgelöst sein, so fällt

       das Vermögen ausschließlich gemeinnützigen, die Volksgesundheit fördernden Körper-

       schaften zu. Über die Verwendung beschließt die letzte Mitgliederversammlung nach Ein-

       willigung des zuständigen Finanzamtes.

 

                                                                              § 17

                                                                  Sonderregelungen

(1)   Der Vorstand wird ermächtigt formelle Änderungen dieser Satzung zu beschließen, sofern 

       diese vom zuständigen Amtsgericht und / oder der Finanzverwaltung gefordert werden,

        um die Eintragung in das Vereinsregister und Erlangung der Gemeinnützigkeit zu errei-

        chen. Nach Eintragung in das Vereinsregister und Anerkennung der Gemeinnützigkeit

        verliert dieser § 17 seine Wirkung und wird obsolet. Für Satzungsänderungen gilt dann

        wieder die Regelung des § 15.

 

                                                                              § 18

                                                             Inkrafttreten der Satzung

Diese Satzung tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

Die vorstehende Satzung wurde am 25.02.2012 von der Mitgliederversammlung in Gifhorn

mit satzungsgemäßer Mehrheit (§15, (1)) beschlossen.

 

 

 

Gifhorn, 25.02.2012

 

 

 

 

Renate Kollenkirchen

(1. Vorsitzende)

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